Geschrieben am 27.11.2017

Schreiben an Bundestagsabgeordnete Saskia Esken

Sehr geehrte Frau Esken,

ich wende mich an Sie (als von mir mitgewählte) Bundestagsabgeordnete für den Kreis Calw. Ich möchte Sie bitten, mich und eine Reihe engagierter Kollegen zu unterstützen, in Calw eine öffentliche, fachlich korrekte Diskussion über die Zukunft des Calwer Krankenhauses in Gang zu bringen.

Zu Ihrer Information: Es wird heute im Calw Journal und morgen im  Schwarzwälder Boten eine halbseitige, von 58 Ärzten aus der Region Calw unterschriebene Anzeige veröffentlicht werden, in der wir 10 Gründe nennen, warum für Calw (unabhängig vom Standort) ein leistungsfähiges Krankenhaus erhalten bleiben muss. Eine Kopie dieser Anzeige finden Sie im Anhang. – Wir sind jetzt dabei, eine größere öffentliche Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema vorzubereiten.

Vorausschicken möchte ich, dass ich mir bewusst bin, dass Sie als Abgeordnete für den ganzen Landkreis auch Verbindlichkeiten gegenüber der Nagolder Bevölkerung haben. Deshalb möchte ich betonen, dass sich unsere Interessen nicht gegen die Interessen Nagolds richten.

Den Rahmen für die Diskussions-/Informationsveranstaltung stelle ich mir folgendermaßen vor:

  1. Kurzreferat eines kompetenten Vertreters des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss, Berlin) zu den gesetzlichen Vorgaben zur Qualitätssicherung der Krankenhausversorgung in ländlichen Gebieten.
  2. Kurzreferat eines kompetenten Vertreters der Planungsbehörde (Referat 52 des Sozialministeriums Stuttgart) zum Stand der Planungen im verantwortlichen Sozialministerium.
  3. Kurzreferat eines kompetenten Vertreters (Arzt?) aus dem Kreis Calw über die Auswirkungen der Planungen für die Calwer Bevölkerung.
  4. Kurzreferate von Landrat und Oberbürgermeister der Stadt Calw zum Stand der örtlichen Planungen.
  5. Kurzreferat eines Vertreters der Klinik-Holding über deren Absichten und Planungen.
  6. Podiumsdiskussion und Diskussion mit dem Plenum.

Ich wende mich nun an Sie, sehr geehrte Frau Esken, weil sich die Suche nach geeigneten Referenten beim Gemeinsamen Bundesausschuss und im Sozialministerium schwierig gestaltet. Als einfacher Bürger ist es mir bisher lediglich gelungen, Kontakte mit den Presseabteilungen dieser Einrichtungen zu bekommen zu bekommen, und ich weiß nicht was aus diesen Kontakten wird.

Können Sie mir die Tür zu mündlichen oder schriftlichen Kontakten mit dem Vorstand des GBA und der Leitung der Abteilung 52 (Krankenhausplanung) des Sozialministeriums Stuttgart öffnen?

Meine Kollegen und ich wären Ihnen sehr dankbar, wenn Ihnen das gelänge.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen verbleibe ich

Ihr

Dr. Rolf Johnen

Geschrieben am 17.11.2017 per Mail an Bundestagsabgeordnete Saskia Esken

 

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