Geschrieben am 25.11.2017

Fühle mich beleidigt

BETRIFFT: Krankenhaus

Es ist nicht zu glauben, dass Herr Eggert aussagt, dass er erwartet, dass das Leserbriefschreiben aufhört. Er, der meines Erachtens nach keinerlei Rücksicht auf die Bürgerinteressen nimmt, erwartet, dass die Leserbriefschreiber ihn in seinen Bemühungen um das Krankenhäusle nicht stören. Er soll der Calwer Bevölkerung einmal darstellen, was er für die Erhaltung des Krankenhauses getan hat, meiner Meinung nach nämlich nichts. Sonst hätte sich der Nagolder OB nicht bei ihm für die Krankenhauskonzeption und Eggerts Zustimmung dafür bedankt.

Ich fühle mich durch Eggerts Aussage zu den Leserbriefen beleidigt. Er darf nicht glauben, dass die Leserbriefschreiber sich von ihm einschränken lassen, bloß weil es ihm nicht in den Strumpf passt. Das, was wir jetzt tun, hätte er schon seit Monaten tun können. Vielleicht denkt Herr Eggert auch seinen aussichtlosen Kampf zur Unterbringung an einen Modekonzern in der Villa Wagner. Auch hier hat die Vernunft gesiegt.

Ich bin sicher einer der wenigen, der  jetz fünf Wochen das Krankhausgeschehen am Stück erlebt hat. Kein Arzt (Professoren) und keine Krankenschwester hält das Krankenhäusle für überlebensfähig, nur Herr Rieger und Herr Eggert, unbelehrbar. Wir kämpfen weiter.

Von OB a. D. Karl-Heinz Lehmann, Calw

Schwärzwälder Bote, Teil Calw vom 21.11.2017

 

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