Geschrieben am 12.12.2017

Kliniken: Alter Standort besser für Campus geeignet

BETRIFFT: Calwer Krankenhaus

 Dass sich die AOK so hinterlistig outet, indem sie Krebspatienten gegen kleine Krankenhäuser versucht aufzubringen, ist geradezu unerträglich. Anstatt mit dafür zu sorgen, dass auch kleine Kliniken (bürgernah) leistungsfähig und mit breitem medizinischen Spektrum ausgestattet werden, beitreibt sie meiner Meinung nach Rufmord in der übelsten Weise, das heißt, sie redet den, für Patienten meist unübersichtlichen Klinikmonstern lobhudelnd das Wort und betreibt nebenbei die Isolierung der Landbevölkerung.

Ich frage hier, wer da noch AOK-Mitglied bleiben will? Ich frage dann auch, wie die Kreisräte des Landkreises Calw und voran ihr Landrat noch an den angeblich von der AOK geförderten »Gesundheits-Campus« in Verbindung mit einem Krankenhäusles-Neubau glauben wollen?

Ich bin hierbei, wie die meisten der Leserbriefschreiber auch zur Überzeugung gelangt, dass unser bewährtes Calwer Krankenhaus, nicht zuletzt wegen seiner Lage, weit besser das Zeug hat, ein Gesundheits-Campus zu sein und weiter dahingehend ausgebaut zu werden.

Was soll denn ein Klinikle inmitten von Gewerbebetrieben bringen, wenn jeglicher Patient dort keinerlei Aussicht (weder optisch noch gesundheitlich) genießen kann, dazuhin die AOK in dem zitierten Artikel sehr deutlich deren baldige Schließung betreibt?

Erbärmlich sehe ich dann noch den sowohl hämischen wie auch zynischen Leserbrief des Herrn Kreisrat Rainer Prewo, wenn er sich über das sich Wehren der Leute im Einzugsbereich des Calwer Krankenhaus so niederträchtig hermacht. Von einem ehemaligen Nagolder OB hätte ich e bissle meh’ Denkfähigkeit erwartet.

Martin Dengler, Calw-Stammheim

 Schwarzwälder Bote, Teil Calw vom 07.12.2017

Hinterlassen Sie einen Kommentar

senden