Geschrieben am 09.04.2018

Berichterstattung des SchwaBo

Die tägliche Zeitungsbeilage „Calw“ des SchwaBo mit ihren Leserbriefen erscheint nur in Calw und Umgebung, aber nicht den anderen Teilen des Kreises Calw. „Alle“ Kreisräte sind es, die über die Zukunft der beiden Krankenhäuser in Calw und Nagold entscheiden und jeder von ihnen sollte darüber zumindest auch über die Zeitung „umfassend“ informiert sein. Allerdings nur bei „höchster Brisanz“ druckt der SchwaBo einen Leserbrief im Beilagenteil „Nordschwarzwald“ — also für alle im Kreis Calw — ab. M. E. leider ein permanentes Tor für Manipulationen des Landrats, Informationen unterschiedlich zu lancieren. Ein Beispiel:

Am 12. März haben der Stellvertreter des Landrats und der ärztliche Geschäftsführer des Klinikverbunds fünf Ärzten aus dem Raum Calw ein in Ansätzen positiv bewertetes Konzept
vorgetragen, was der Arzt Rolf Jonen am 23. März gegenüber dem SchwaBo als „positive Entwicklung“ begrüßt hat. Darauf Bezug nehmend schreibt der SchwaBo am 29. März in der Zeitungsbeilage „Nordschwarzwald“ u. a. ausführlich in Variationen über die angebliche Entspannung beim Calwer Protest. Dass der Landrat den Ärzten das Konzept umgehend unter den Füßen wieder weggezogen hat, steht da nicht.

Von „Entspannung“ keine Spur! Die meisten Kreisräte und Bürger im Kreis Calw kennen nicht die Gegendarstellungen in den Leserbriefen der Ärzte Eberhard Bantel und Rolf Jonen vom 4.4.2018. Die stehen nur in der Zeitungsbeilage „Calw“ (ohne „höchste Brisanz“).

Von Henning Külz, Calw

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