Geschrieben am 15.06.2018

Brillantere Vorschläge denn je

BETRIFFT: Leserbrief von Martin Dengler vom 29. Mai und die Antwort darauf von Ewald Prokein vom 6. Juni

Noch nie habe ich brillantere städtebauliche Vorschläge zur Gestaltung des Krankenhausareals gelesen wie die der Herren Dengler und Prokein. Man muss das Unmögliche denken, um das Mögliche zu schaffen, schrieb einst Hermann Hesse, und genauso ist es.
Man nehme die stadteigenen Grundstücke unterhalb des alten Standorts zum Bau des neuen Krankenhauses, nutze das alte Areal als Campus und weit mehr auf den attraktivem Standort mit der vorhandenen Infrastruktur. Man baue eine Seilbahn vom ZOB bis zu einem höchst sinnvollen Kopfbahnhof Heumaden mit behindertengerechten Kabinen und Zustiegen. Wundervoll durch die Luft schweben, statt schimpfend im Abgastau stehen, keine Parkplatzsorgen, raum-, zeit-, lärmund geldsparend für Land und
Leute. Industrie zur Industrie, Tunnel für Fledermäuse.
Fehlt noch eine Draisine für Ausflügler und Touristen, die aus dem Raum Stuttgart über Heumaden und die bestehende Fußgängerbrücke hinab auf den alten Gleisen in die Kernstadt Calw gelangen können. Zurück per E-Antrieb oder Seilbahn. Einen genialeren Coup, alle Parteien zu befrieden, eine Menge Geld zu sparen und die Stadt Calw aufzuwerten, kann ich mir nicht vorstellen. Unmöglich?

Von Ute Steinheber, Althengstett
Schwarzwälder Bote, Teil Calw und Umgebung vom 13.06.2018

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