Geschrieben am 05.07.2019

Folge wären Verluste

BETRIFFT: Krankenhaus

Ewald Prokein informiert uns, was schon manche ahnten und befürchteten: Im Calwer Krankenhaus (Klinikum) werde das Therapiezentrum nicht fortgeführt. Nein Auflösung, Abschaffen sei angesagt. Auch andere Abteilungen sollen geschlossen, abgebaut, verlegt oder getrennt werden. Dagegen sollte bedacht werden, dass bewährte medizinische Versorgungsangebote und Einrichtungen wie Neurologie, Hämatologie, Onkologe, Gynäkologie und eben auch das Therapiezentrum nicht beseitigt oder verlegt werden sollten. Nachteile, Schwächen, Verluste wären die Folge. Eine physiotherapeutische Nach– und Mitbehandlung im Therapiezentrum ist bei Patienten nach Gelenkersatzoperationen oder chronisch gewordenen Beeinträchtigungen am Bewegungsapparat zwingend und dringend erforderlich. Dies erwarten auch die Kostenträger (Krankenkasse, Berufsgenossenschaft). Auch physiotherapeutische Gruppenbehandlungen bei werdenden und jungen Müttern mit Säuglingen werden im Therapiezentrum durchgeführt. Nicht zuletzt können Senioren mit diversen Handicaps (Behinderungen) im Therapiezentrum an den vorhandenen zahlreichen Übungsgeräten – individuell eingestellt und angepasst – Hilfe und Trainingsmöglichkeiten erfahren.

Von Hans Bernhard Römer, Calw-Hirsau
Schwarzwälder Bote, Teil Calw und Umgebung vom 05.07.2019

  • Iris Gminski aus Weil der Stadt sagt:

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