Geschrieben am 09.02.2021

Eine Berichterstattung mit Folgewirkungen

Mit großer Bestürzung habe ich am Morgen des 8.2.2021 die effekthascherischen Artikel von Herrn Buckenmaier in den Teilen Teil Nordschwarzwald und Baden-Württemberg gelesen. Die erste Frage die aufkam war, ist eine Impfung gegen Corona ohne Nutzen? Herr Buckenmaier berichtet nämlich, fast alle „Positiven“ seien geimpft gewesen.

Tatsache ist aber, es gibt tatsächlich 53 positive Testungen. Richtig ist aber auch 64 Mitarbeiter waren geimpft und davon waren drei „positiv“. Dies aber kurz nach der ersten Impfung, weswegen es zu hinterfragen ist, ob dies die Folge der Impfung war oder bei der Impfung bereits eine Kontaminierung vorlag?

In der Überschrift im Teil Nordschwarzwald zudem suggeriert er, dass Mutanten im Spiel sind. Auch dafür gibt es keine Anzeichen.

Ein solcher Journalismus führt in der besonderen Situation dieser Tage nicht nur zu einer Verunsicherung, Zweifelnde werden sich nicht impfen lassen, obwohl dies geboten wäre, damit nimmt er unnötige Todesfälle im Kauf. Im Übrigen sollte Herr Buckenmaier sich fragen, ob eine solche Berichterstattung in Wahlkampfzeiten opportun ist, weil sie in die falsche Richtung führt.

Von Prof. Bernd Neufang, Ostelsheim

Hinterlassen Sie einen Kommentar

senden