Geschrieben am 11.10.2021

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen

Klinikverbund — Geschäftsführer Martin Loydl bittet um Auflösung seines Vertrags

Nordschwarzwald. Martin Loydl, Geschäftsführer des Klinikverbundes Südwest, hat den Aufsichtsrat und die Gesellschafter gebeten, seinen bis Januar 2026 laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen. Zuletzt war dieser im November 2020 verlängert worden.

»Nach 16 Jahren Tätigkeit beim Klinikverbund Südwest, davon sechs Jahre in der Position des Geschäftsführers, möchte ich mich nun neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Bis zu meinem Ausscheiden werde ich mit voller Kraft an der Weiterentwicklung des Klinikverbunds arbeiten und die von mir angestoßenen Projekte vorantreiben«, wird Loydl in einer gemeinsamen Mitteilung der Landratsämter Calw und Böblingen zitiert.

Aufsichtsratsvorsitzender Roland Bernhard, Landrat des Landkreises Böblingen, und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Riegger, Landrat des Landkreises Calw, nahmen gemeinsam Stellung: »Wir respektieren die persönliche Entscheidung Herrn Loydls und zeigen Verständnis für seinen Wunsch, sich beruflich weiterzuentwickeln. Er ist ein langjähriger, loyaler Mitarbeiter des Klinikverbundes, der seit dessen Gründung die Geschicke des KVSW in verantwortlichen Positionen mitbestimmt hat. In den sechs Jahren als Geschäftsführer hat er sich Verdienste erworben bei der operativen Leitung des Klinikverbundes sowie in der Umsetzung zahlreicher Projekte, welche die Kliniken auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten.« Der Klinikverbund Südwest sei heute hervorragend aufgestellt. Neben einem stabilen und hoch kompetenten Führungsteam seien viele Zukunftsprojekte wie die umfangreichen baulichen Modernisierungen der Kliniken und die flächendeckende Digitalisierung mit Hochdruck in der Umsetzung. 

Die Modalitäten der Vertragsauflösung sowie die Nachfolgeregelung für die Geschäftsführung des KVSW würden nun in den zuständigen Gremien ohne Zeitdruck erörtert. Der genaue Zeitpunkt des Ausscheidens Loydls stehe noch nicht fest.

Schwarzwälder Bote, Teil Nordschwarzwald vom 08.10.2021

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