Leserbriefe

Geschrieben am 26.07.2017

Es wird überhaupt keine Verzögerung geben

Vor zwei Wochen in der Notfallambulanz des Calwer Krankenhauses: Ich brachte eine Bekannte dorthin, die schwer mit dem Fahrrad gestürzt war. In der Wartezeit bis zur Untersuchung kamen in die Notfallambulanz ein Mann der sich mit dem Beil in die Hand gehackt hatte, ein Mädchen mit einer schweren allergischen Reaktion im Gesicht, ein älterer Mann — auf seinen Sohn gestützt — mit einer Verletzung im Knöchelbereich und ein Junge, der sich anscheinend den Arm gebrochen hatte. In der gleichen Zeit wurde ein Patient mit Blaulicht eingeliefert und unverzüglich mit Herzinfarkt in die Kardiologie gebracht und wenig später ein Patient mit einem Schlaganfall auf die Neurologie. Alles Menschen mit einer plötzlichen Erkrankung oder einem Unfall, die in ihrem ortsnahen Krankenhaus Hilfe suchten und Hilfe erwarteten. » weiterlesen

Geschrieben am 20.07.2017

Frage nicht geklärt

BETRIFFT: Krankenhaus Calw

Unlängst hat Oberbürgermeister Ralf Eggert bei der Jubiläumsfeier der Neufang-Akademie Bernd Neufang für sein Engagement zur Erhaltung des Calwer Krankenhauses öffentlich gedankt. Jetzt stimmt er und alle Kreisräte aus Calw der Schließung des Calwer Krankenhauses und einem Neubau mit 135 Betten im Stammheimer Feld zu, » weiterlesen

Geschrieben am 27.04.2017

Betrifft: Krankenhausdiskussion

Vor kurzem nahm eine kleine Gruppe aus dem Verein pro Krankenhäuser Calw und Nagold an einem Bürgerdialog mit den Ministern Hauk und Lucha teil, bei dem es um die Stärkung der ländlichen Räume in Baden-Württemberg ging. Schwerpunkt war die Gesundheitsversorgung. Der Sozialminister ist ein Anhänger großer, zentraler Kliniken, denen er mehr Fachlichkeit, Routine, Qualität und Wirtschaftlichkeit zuspricht. Ihnen soll die Klinikförderung zugute kommen. Nicht unterstützt werden sollen Krankenhäuser, die geborene Verlustbringer sind. Nach Ministerpräsident Kretschmann sollen nur solche Krankenhäuser erhalten werden, in denen sich die Menschen auch vor Ort operieren lassen. Sind das nicht Aussagen, die für die Unterstützung und Erhaltung des Calwer Krankenhauses in seiner jetzigen Stärke sprechen? » weiterlesen

Geschrieben am 27.04.2017

Betrifft: “Die Krankenhäuser stecken tief in den roten Zahlen” und “Aus drei mach eins” vom 27. März

Die Wortwahl in den beiden Artikeln offenbart das Grundproblem: Rationalisierung. Effizienz– und Effektivitätssteigerung, Controlling, Bettenauslastung. Ökonomische Kennzahlen sind inzwischen wichtiger als medizinische Erfordernisse. Diese ökonomische Zwangsjacke führt dazu, dass Krankenhäuser möglichst viele gewinnbringende Leistungen anbieten müssen, um kostendeckend zu arbeiten. » weiterlesen

Geschrieben am 27.04.2017

Betrifft: “AOK: weniger Kliniken nötig” vom 4. April auf der Titelseite

Es ist eine bodenlose Respektlosigkeit von AOK-Chef Christopher Hermann gegenüber dem Ärzte– und Pflegepersonal, bei kleineren und guten Krankenhäusern von „Wald– und Wiesen-Krankenhäusern“ zu sprechen. Meine Mutter ist vor wenigen Tagen in einem solchen „Wald– und Wiesen-Krankenhäusern“, nämlich in Calw verstorben. Sie hatte ihre letzten Tage in sehr guten medizinischen und pflegerischen Händen verbracht, » weiterlesen

Geschrieben am 21.04.2017

BETRIFFT: „Der Campus nimmt immer mehr Gestalt an“, Schwarzwälder Bote vom 31.3.2017

Auf den ersten Blick blendet das Konzept des „Gesundheitscampus“. Es wird sich auch weiter entwickeln, nur in die falsche Richtung, denn es darf bezweifelt werden, ob sich damit wirklich nur „Vernünftige“ beschäftigten. Es gibt nämlich einen entscheidenden Geburtsfehler, » weiterlesen

Geschrieben am 21.04.2017

BETRIFFT: „AOK: weniger Kliniken notwendig” vom 4. April auf der Titelseite des Scharzwälder Boten

Die AOK kritisiert aus meiner Sicht als niedergelassener Allgemeinmediziner zu Recht, dass kleinere Kliniken wirtschaftlich und medizinisch ineffizienter arbeiten. Deshalb sollen die „Wald– und Wiesenkrankenhäuser“ sterben. Gleichzeitig unterstützt die AOK in Calw den Neubau eines Kleinkrankenhauses. » weiterlesen

Geschrieben am 21.04.2017

BETRIFFT: Krankenhäuser und Leserbrief »Mutwillige Verschleppung« vom 1. April

Ich möchte das Schreiben von Herrn Dr. Bantel unterstreichen. Was uns von den so genannten »vernünftigen« Menschen zum geplanten Gesundheitscampus gesagt wird, soll Blendwerk für die hiesige Bevölkerung plus Umgebung sein, soll beruhigen. Realität aber wird sein, dass man ein gutgehendes Krankenhaus, dem mit seinen 200 Betten oft noch solche fehlen, und das wohl auch zur Zeit im Verbund am ehesten an schwarze Zahlen kommt, dass man dies zerstören will oder wird. » weiterlesen

Geschrieben am 05.04.2017

Leserbrief betr. Hesse Bahn

Die Vertreter des NABU sehen im Naturschutz ihr oberstes Interesse und teilen dies mit einer ständig wachsenden Zahl vernünftiger Menschen. » weiterlesen

Geschrieben am 13.01.2017

Klug aber zu brav

BETRIFFT: Leserbrief zum Artikel »Suche nach Strohhalmen « vom 16. November 2016.

 

Die Ausführungen des Autors sind nicht zutreffend! Welche »Weitsicht« von Altensteig bis nach Nagold? Er vergisst dabei völlig, dass die allermeisten der rund 50 000 Bewohner unseres großflächigen Landkreises seinen Vorteil des kurzen Weges nicht genießen. » weiterlesen