Letzte Vereinsmitteilungen

Hier können Sie die Stellungnahmen der Ärzteschaft und des Fördervereins “Pro Krankenhäuser Calw und Nagold” sowie des Fördervereins “Ganz nah” nachlesen.

Geschrieben am 22.01.2018

Erneuter Aufruf der Ärzte

Im Schwarzwälder Boten vom 20.1.2018 Teil Calw und Nagold wurde ein zweiter Aufruf der Ärzte der Region als Anzeige veröffentlicht. Im Gegensatz zum Landrat, der Mehrheit im Kreistag sehen die Ärzte die Gesund- und Regelversorgung im Raum Calw mit der Umsetzung des geplanten Klinikneubaus massiv gefährdet. Es ist nun an der Zeit, dass der Kreistag seinen Beschluss überdenkt, zumal die Umbaukosten in Nagold den beschlossenen Kostenrahmen weit übersteigen werden. Wie von der Bürgerinitiative bereits dargestellt, ist der sog. Gesundheitscampus kein Beitrag zur Absicherung der zugesagten Grund- und Regelversorgung. Die Anzeige hat folgenden Wortlaut:

 

Ärzte-Appell zum Erhalt einer funktionstüchtigen stationären Krankenversorgung im Kreis Calw!

Deutschlandweit gibt es 66 Krankenhäuser, darunter Calw und Nagold, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht geschlossen werden dürfen. Die entsprechende Richtlinie findet sich in § 136 c Sozialgesetzbuch V (Homepage G‑BA). Danach darf ein bestehendes Krankenhaus nicht geschlossen werden, wenn bei seiner Schließung für wenigstens 5000 Menschen der Weg zum nächsten geeigneten Krankenhaus über 30 PKW-Minuten hinaus verlängert wird. In Calw wären hiervon 21.000 Menschen betroffen, in Nagold 15.000. Auch für die Calwer Bevölkerung muss also nach dem Willen des Gesetzgebers und unter Berücksichtigung der demokratischen Spielregeln ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung erhalten bleiben.

  • Infolge grundlegender Veränderungen im Medizinsystem — vor allem durch zunehmende Spezialisierungen — sind Abteilungen für Allgemeine Innere Medizin und Allgemeine Chirurgie heute nicht mehr ausreichend, um die Bevölkerung den medizinischen Leitlinien entsprechend zu versorgen. Sinnvoll sind heute bestimmte Spezialabteilungen, die in ihrer Kombination das geforderte Behandlungsspektrum weitgehend abbilden. So ist im Bereich der Chirurgie die Kombination von „Unfallchirurgie und Orthopädie“ mit „Viszeralchirurgie“ sinnvoll, im Bereich der Inneren Medizin die Kombination von „Kardiologie“ mit „Gastroenterologie“.
  • Die geplante Reduktion von 190 auf 135 Betten in Calw lässt funktionstüchtige und überlebensfähige Fachabteilungen nicht mehr zu und wird in kurzer Zeit zur Schließung des Krankenhauses führen. Sie benötigen eine deutlich höhere Bettenzahl, um gut zu funktionieren. Mit nur 135 Betten wären die notwendigen Einrichtungen wie Operationssäle, Radiologie, Labor oder Intensivstation nicht mehr ausgelastet. Außerdem würden die von den Kassen geforderten Fallzahlen nicht mehr erfüllt und die Anzahl der Eingriffe für die ärztlichen Ausbildungskataloge nicht mehr erreicht. Dadurch würde das Anbinden von qualifiziertem Personal unmöglich gemacht.
  • Deshalb halten wir fest:
    1. Calw und Nagold brauchen jeweils ein Krankenhaus der „Grund- und Regel-Versorgung“ mit ausreichend Betten allein für die Innere Medizin und Chirurgie. Hinzu kommen unabdingbar Betten für andere Abteilungen wie Neurologie, Urologie, HNO, Frauenheilkunde / Geburtshilfe und Intensivmedizin.
  • Wenn sich diese „Zweihäusigkeit“ nicht in der angestrebten Qualität verwirklichen lässt, liegt aus ärztlicher Sicht die sinnvollste Lösung in einer „Einhäusigkeit“: Der Kreistag sollte in diesem Fall beschließen, im Bereich zwischen Calw und Nagold ein ausreichend großes Krankenhaus mit allen notwendigen Fachabteilungen zu errichten, das für die meisten Menschen im Kreis Calw innerhalb von 30 PKW-Minuten erreichbar ist.
  • Die Chefärzte beider Krankenhäuser haben sich bereits 2013 im Rahmen einer Klausurtagung in Bad Herrenalb einstimmig für diese Lösung ausgesprochen.
  • Die vorliegenden Kreistagsbeschlüsse erfüllen nur im südlichen Kreisgebiet (Nagold) den vorgeschriebenen Mindeststandard der Grund- und Regel-Versorgung, und sie gefährden die zukünftige stationäre Versorgung der Calwer Bevölkerung massiv.
  • Der Kreistag ist verpflichtet, die Grund- und Regelversorgung im gesamten Kreis Calw zu sichern. Wir Ärzte sind bereit und bieten an, gemeinsam mit Vertretern des Kreistags gute Lösungen zu suchen.

 

  1. Ihre
1.Dr. Sucan Ala

2.Dr. Thomas Allmendinger

3.Dr. Susanne Allmendinger

4.Dr. Gertrud Andrassy-Badii

5.Dr. Eberhard Bantel

6.Eberhard Bauer

7.Dr. Jürgen Baumann

8.Dr. Astrid Behrends

9.Dr. Johannes Behrends

10.Dr. Werner Benz

11.Dr. Heike Buschmann-Caspari

12.Dr. Mirjam Büttner

13.Dr. Annette Burkert

14.Dr. Christine Carlsohn-Bilger

15.Dr. Frank Dietzsch

16.Dr. Christoph Dempe

17.Dr. Regina Dempe

18.Dr. Rainer Dißmann

19.Cornelia Dörrenbächer

20.Harald Ehnis

21.Tobias Eppel

22.Dr. Esther Fischer

23.Dr. Gerhard Fischer

24.Dr. Martin Fial25.Eva Fiebig26.Dr. Günter Geelhaar27.Dr. Lothar Ginader28.Dr. Peter Karl Eugen Göhring

29.Dr. Katrin Göhring-Frischholz

30.Dr. Axel Hahn

31.Elke Hardt

32.Dr. Heimo Haug

33.Dr. Wolfgang Henne

34.Dr. Karsten Herrmann

 

 

 

35.Dr. Stephan Hess

36.Dr. Robert Hesse

37.Dr. Fariborz Hormozdiary

38.Dr. Claudia Hettwer

39.Dr. Adrian Hettwer

40.Dr. Konrad Iffland

41.Dr. Eberhard Jentsch

42.Dr. Rolf Johnen

43.Dr. Stefan Jost

44.Dr. Christian Kalmutzki

45.Dipl. Med. Christiane Klein

46.Dr. Kurt Krieg

47.Dr. Rolf Lauterbach

48.Dr. Tamas Lengyel

49.Dipl.-Psych. H. Leipersberger

50.Dr. Joachim Liebendörfer

51.Dr. Ulrich Lunkenheimer

52.Dr. Manfred Lutz

53.Uwe Menk

54.PD Dr. Martin Manner

55.Dr. Brigitte Manner

56.Dr. Klaus Molls

57.Dr. Jürgen Mutschler

58.Dr. Andreas Ostertag

59.Prof. Dr. Günter Petersen

60.Dr. Bernhard Plappert

61.Dr. Ewald Prokein

62.Dr. Petra Prokein

63.Dr. Erhard Pfeiffer

64.Dr. Dietrich Pfeilsticker

65.Anke Pütz

66.Dr. Klaus Quint

67.Dr. Wolfgang Rein

68.Dr. Matthias Renke

 

 

 

69.Heike Rethfeld

70.Dr. Heinz Riegger

71.Dr. Hans Bernhard Römer

72.Dr. Hans-Jörg Rühle

73.Dr. Detlef Roth

74.Dr. Susanne Roth

75.Dr. Klemens Sahr

76.Dr. Taufik Salloum

77.Christoph Seilacher

78.Uwe Schilling

79.Dr. Hans-Jörg Schmitt

80.Dr. Irma Schmitt

81.Dr. Regine Seizer-Schmidt

82.Dr. Michael Springorum

83.Dr. Hans Strasser

84.Dr. Annedore Strasser

85.Dr. Walter Stickel

86.Dr. Annette Storsberg

87.Dr. Marc Nicolas Traub

88.Dr. Johannes Ullrich

89.Dr. Basilla van der Klugt-Loth

90.Dr. Hans-Georg Vrecko

91.Dr. Uwe Widmann

92.Dipl. Psych. Jochen F. Wieland

93.Dr. Franz Wienand

94.Dr. Alexander Winter

95.Dr. Hermann Wulzinger

96.Dr. Andreas Hoffmann

97.Dr. Jens Oltersdorf

98.Dr. Peter Krawietz

99.Dr. Eckhard Müller

100.Prof. Dr. Gerhard Reister

101.Dr. Werner Spliethoff

102.Dr. Friedbert Rieth

103.Dr. Klaus Pichler

 

Geschrieben am 27.11.2017

Schreiben an Bundestagsabgeordnete Saskia Esken

Sehr geehrte Frau Esken,

ich wende mich an Sie (als von mir mitgewählte) Bundestagsabgeordnete für den Kreis Calw. Ich möchte Sie bitten, mich und eine Reihe engagierter Kollegen zu unterstützen, in Calw eine öffentliche, fachlich korrekte Diskussion über die Zukunft des Calwer Krankenhauses in Gang zu bringen.

Zu Ihrer Information: Es wird heute im Calw Journal und morgen im  Schwarzwälder Boten eine halbseitige, von 58 Ärzten aus der Region Calw unterschriebene Anzeige veröffentlicht werden, in der wir 10 Gründe nennen, warum für Calw (unabhängig vom Standort) ein leistungsfähiges Krankenhaus erhalten bleiben muss. Eine Kopie dieser Anzeige finden Sie im Anhang. – Wir sind jetzt dabei, eine größere öffentliche Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema vorzubereiten.

Vorausschicken möchte ich, dass ich mir bewusst bin, dass Sie als Abgeordnete für den ganzen Landkreis auch Verbindlichkeiten gegenüber der Nagolder Bevölkerung haben. Deshalb möchte ich betonen, dass sich unsere Interessen nicht gegen die Interessen Nagolds richten.

Den Rahmen für die Diskussions-/Informationsveranstaltung stelle ich mir folgendermaßen vor:

  1. Kurzreferat eines kompetenten Vertreters des GBA (Gemeinsamer Bundesausschuss, Berlin) zu den gesetzlichen Vorgaben zur Qualitätssicherung der Krankenhausversorgung in ländlichen Gebieten.
  2. Kurzreferat eines kompetenten Vertreters der Planungsbehörde (Referat 52 des Sozialministeriums Stuttgart) zum Stand der Planungen im verantwortlichen Sozialministerium.
  3. Kurzreferat eines kompetenten Vertreters (Arzt?) aus dem Kreis Calw über die Auswirkungen der Planungen für die Calwer Bevölkerung.
  4. Kurzreferate von Landrat und Oberbürgermeister der Stadt Calw zum Stand der örtlichen Planungen.
  5. Kurzreferat eines Vertreters der Klinik-Holding über deren Absichten und Planungen.
  6. Podiumsdiskussion und Diskussion mit dem Plenum.

Ich wende mich nun an Sie, sehr geehrte Frau Esken, weil sich die Suche nach geeigneten Referenten beim Gemeinsamen Bundesausschuss und im Sozialministerium schwierig gestaltet. Als einfacher Bürger ist es mir bisher lediglich gelungen, Kontakte mit den Presseabteilungen dieser Einrichtungen zu bekommen zu bekommen, und ich weiß nicht was aus diesen Kontakten wird.

Können Sie mir die Tür zu mündlichen oder schriftlichen Kontakten mit dem Vorstand des GBA und der Leitung der Abteilung 52 (Krankenhausplanung) des Sozialministeriums Stuttgart öffnen?

Meine Kollegen und ich wären Ihnen sehr dankbar, wenn Ihnen das gelänge.

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen verbleibe ich

Ihr

Dr. Rolf Johnen

Geschrieben am 17.11.2017 per Mail an Bundestagsabgeordnete Saskia Esken

 

Geschrieben am 25.11.2017

Umdenken!

10 Gründe, warum das Calwer Krankenhaus in seiner jetzigen Leistungsfähigkeit erhalten bleiben muss

Die Bevölkerung braucht rund um die Uhr in Calw für eine optimale medizinische Versorgung weiterhin

  1. eine wohnortnahe Behandlungsmöglichkeit bei plötzlichen schweren Erkrankungen und bei Unfällen,
  2. eine leitliniengerechte Therapie bei Herzinfarkt und Schlaganfall,
  3. eine wohnortnahe Frauen- und Geburtsklinik,
  4. eine über 24 Stunden besetzte Anästhesieabteilung und OP-Bereitschaft,
  5. eine leistungsfähige Intensivstation,
  6. eine kompetente Onkologie und Palliativmedizin,
  7. einen Erhalt der operativen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Calw,
  8. einen Weiterbestand der operativen Orthopädie in Calw,
  9. eine schnell erreichbare Akutklinik für das Zentrum für Psychiatrie und die Klinik Dr. Römer in Hirsau, für die Paracelsus-Klinik in Unterlengenhardt sowie für die vielen umliegenden Reha-Kliniken und Pflegeheime,
  10. ein Krankenhaus, das aufgrund seiner Größe zur Ausbildung von Ärzten zugelassen ist, damit überhaupt noch Ärzte nach Calw kommen, die nach der Ausbildung eventuell als Hausärzte in der Region tätig sein werden.

Das vorliegende Konzept des Kreistags („Konzept 2020“) mit einem 135-Betten-Haus kann diese Anforderungen nicht erfüllen. Nach unserer Überzeugung resultieren aus dem Konzept des Kreistags langfristig gesundheitliche und wirtschaftliche Nachteile für die Region Calw.

Unabhängig von der Standortfrage brauchen wir auch in Zukunft ein Krankenhaus mit etwa 200 Betten. Wir fordern eine garantierte Sicherstellung der wohnortnahen Patientenversorgung mit Erhaltung der bestehenden Abteilungen in Calw, wie dies sich aus dem Sozialgesetzbuch (SGB) Buch V — Gesetzliche Krankenversicherung, § 136c und dem Kliniksimulator der GKV ergibt. Daher unterstützen wir Ärzte die Ziele der Bürgerinitiative des „Vereins pro Krankenhäuser Calw und Nagold“.

  1. Dr. Thomas Allmendinger
  2. Dr. Eberhard Bantel
  3. Eberhard Bauer
  4. Dr. Astrid Behrends
  5. Dr. Johannes Behrends
  6. Dr. Mirjam Büttner
  7. Dr. Annette Burkert
  8. Dr. Heike Buschmann-Kaspari
  9. Dr. Hans Contractor
  10. Dipl. Med. Regina Dempe
  11. Dipl. Med. Christoph Dempe
  12. Dr. Harald Ehnis
  13. Tobias Eppel
  14. Eva Fiebig
  15. Dr. Esther Fischer
  16. Dr. Gerhard Fischer
  17. Dr. Katrin Göhring-Frischholz
  18. Dr. Peter Karl Eugen Göhring
  19. Dr. Dvaina Glaser
  20. Dr Simon Glaser
  21. Dr. Ulrike Günther
  22. Dr. Axel Hahn
  23. Dr. Heimo Haug
  24. Dr. Karsten Herrmann
  25. Dr. Stephan Heß
  26. Dr. Claudia Hettwer
  27. Dr. Adrian Hettwer
  28. Dr. Friedrich Hezel
  29. Dr. Andreas Hoffmann
  30. Dr. Konrad Iffland
  31. Dr. Eberhard Jentsch
  32. Dr. Rolf Johnen
  33. Dr. Stefan Jost
  34. Dr. Christian Kalmutzki,
  35. Dipl. Med. Christiane Klein
  36. Karl Köllhofer
  37. Dr. Kurt Krieg
  38. Dr. Joachim Liebendörfer
  39. Dr. Manfred Lutz
  40. Priv. Doz. Dr. Martin Manner
  41. Uwe Menk
  42. Dr. Klaus Molls
  43. Dr. Gabriele Morlok-Toll
  44. Dr. Eckhard Müller
  45. Dr. Jürgen Mutschler
  46. Dr. Erhard Pfeiffer
  47. Dr. Dietrich Pfeilsticker
  48. Dr. Klaus Pichler
  49. Dr. Ewald Prokein
  50. Dr. Petra Prokein
  51. Prof. Dr. Gerhard Reister
  52. Dr. Heike Rethfeld
  53. Dr. Friedbert Rieth
  54. Dr. Hans Bernhard Römer
  55. Dr. Susanne Roth
  56. Dr. Detlef Roth
  57. Dr. Werner Spliethoff
  58. Dr. Michael Springorum
  59. Dr. Anette Storsberg
  60. Dr. Hans Strasser
  61. Dr. Wilhelm Thamm
  62. Dr. Hans-Georg Vrecko
  63. Dr. Uwe Widmann
  64. Dr. Alexander Winter
  65. Dr. Hermann Wulzinger

 

Geschrieben am 13.11.2017

Männerforum am 10.11.2017 in Calw-Heumaden (Präsentation)

Trotz des Fußballländerspiels gab es im evangelischen Gemeindehaus keinen Platz mehr.  Damit die Ausführungen der Öffentlichkeit — und auch den Damen in Heumaden — zur Verfügung steht, wird nachstehend die Präsentation veröffentlicht.

10 11 2017_Präs_Männerforum

(Unter Umständen verursacht der Internet Explorer Probleme beim Öffnen der Präsentation — deswegen mit anderem Browser z. B. Firefox öffnen)

 

 

Geschrieben am 06.10.2017

Brief an Herrn Lucha, MdL am 19.9.2017

Sehr geehrter Herr Minister Lucha,

am 8.12.2016 haben wir Ihnen ein Schreiben zugesandt, in dem wir Ihnen die Wichtigkeit einer garantierten akutmedizinisch-stationären Versorgung der Landbevölkerung im Umfeld des Calwer Kreiskrankenhauses geschildert haben. Wir haben auch auf die verheerenden Auswirkungen hingewiesen, welche die Verlagerung der Orthopädie aus Calw nach sich ziehen würde: Dieser Schritt würde die Wirtschaftlichkeit des Calwer Krankenhauses entscheidend schwächen und damit seine Existenz hochgradig gefährden.

Auf der bürgernahen Veranstaltung in Mainhardt am 4.4.2017 wurden Sie von uns noch einmal mit dem Problem konfrontiert und haben zugesagt, sich den besagten Brief noch einmal anzusehen. Bisher haben wir hierzu von Ihnen nichts vernommen, so dass wir uns angesichts des Ernstes der Lage gezwungen sehen, Sie noch einmal daran zu erinnern.

a) Derzeitige Lage

Der Kreistag des Landkreises Calw, welcher von Abgeordneten aus der Region Nagold dominiert wird, hat beschlossen, dass die Orthopädie aus Calw zukünftig in Nagold angesiedelt wird. Dadurch steigen die Kosten des Umbaus in Nagold immens, welche auch vom Land Baden-Württemberg mitgetragen werden müssen. Wir haben die ernste Befürchtung, dass das geplante Neubauprojekt Calw für den Ersatz des bestehenden Akut-Krankenhauses in Calw den gestiegenen Kosten in Nagold zum Opfer fallen wird.

Viele Kreisräte gehen offen damit um, dass sie sich vor die Alternative gestellt sahen: Entweder stimme ich dem Medizinkonzept 2020 zu oder ich gehe die Gefahr ein, dass es in Calw bald gar keine medizinische stationäre Versorgung der Landbevölkerung mehr gibt. Jetzt gibt es Stimmen, besonders aus der Nagolder Ecke, die nicht einmal mehr zu den Zusagen stehen wollen, die der Landrat in einer Bürgerversammlung mit 1.500 Bürgerinnen und Bürgern in Calw-Stammheim zugesichert hat. Nach dieser Zusicherung ergeben sich folgende Krankheitsbilder, die künftig im Calwer Krankenhaus u.a. behandelt werden sollen:

-    Not– und Unfälle aller Art, Knochenbrüche, Kopf– und Sturzverletzungen

-    Herzinfarkt und Herzkrankheiten, Linksherzkatheteruntersuchung und Gefäßkrankheiten

-    Darmverschluss und –durchbruch, Blinddarmentzündung und Leistenbrüche

-    Intensivmedizinische Behandlung

-    Schlaganfall, Schwindel, Kopfschmerz, Schlafstörung, Demenz, Parkinson

-    Diabetes mellitus, infektiöse Darmerkrankungen, Gallensteine u.v.m.

 

Dafür werden vom Landrat die nachstehenden Abteilungen im neuen Krankenhaus benannt:

-    Klinik für Innere Medizin

-    Kardiologie

-    Gastroenterologie

-    Klinik für Chirurgie

-    Allgemeinchirurgie

-    Unfallchirurgie

-    Klinik für Neurologie

-    Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

-    Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

-    Kardiologische Praxis

An Bettenzahlen wird im Schwarzwälder Boten am 12.8.2017 veröffentlicht, dass es in Calw im neuen Gebäudekomplex insgesamt 135 Pflegebetten geben soll: 66 für die Innere Medizin, 9 für die Allgemeinchirurgie, 23 für die Unfallchirurgie und Orthopädie, 25 für den Schwerpunkt Neurologie, 10 für die Frauenheilkunde und 1 für die Hals-Nasen-Ohren-Abteilung. 30 Betten für die gesamte Chirurgie und 10 Betten für die Gynäkologie, in die auch noch die Geburtshilfe integriert werden soll, sind total realitätsfremd. Für derart kleine Abteilungen sind heutzutage weder Ärzte noch Pflegekräfte — gerade auch wegen fehlender Ausbildungsperspektiven — zu gewinnen. Damit wird u. E. das Krankenhaus systematisch funktionsunfähig gemacht. Das Krankenhaus Calw ist jedoch existenziell notwendig, nicht nur für die vielen Patienten im Ländlichen Raum, sondern auch als zentrale Anlaufstelle für das ZfP, die Reha-Kliniken in Schömberg (4) und Bad Liebenzell, das Paracelsus Krankenhaus in Unterlengenhardt, die Römer Klinik in Hirsau und nicht zuletzt für das in Calw stationierte KSK. Nicht erwähnt, aber wichtig, ist, dass sich im Kreiskrankenhaus eine von der Bevölkerung gut angenommene onkologische Sprechstunde entwickelt hat mit einem hervorragenden Onkologen und einem Palliativ-Zimmer, das von privat gesponsert wurde. Ebenfalls wird am Kreiskrankenhaus, integriert in die Neurologie, wirbelsäulennah operiert, z. B. zur Beseitigung einer Spinalkanalstenose an der LWS.

Grundlage des Medizinkonzepts 2020 (Modell 3+) ist ein dubioses Auftrags-/Gefälligkeits-gutachten, welches z. B. behauptet, die Umsiedlung der Orthopädie und der Abzug der elektiven Herzkatheter-Eingriffe aus Calw würde dem Kreiskrankenhaus Nagold ein Plus von fünf Millionen bescheren, mit dem das ebenso einkalkulierte Defizit in Calw aufgefangen werden solle. Diese Sichtweise ist ökonomisch überhaupt nicht haltbar und wird inzwischen auch von vielen Kreistagsabgeordneten kritisch hinterfragt. Ein Kontrollgutachten, welches die Stadt Calw in Auftrag geben wollte, scheiterte daran, dass der Landrat der Stadt keinerlei Daten zur Verfügung stellte. Auch wurde kein umfassendes Plausibilitätsgutachten in Auftrag gegeben, sondern nur der Auftrag zu prüfen, ob systemische Fehler vorliegen. Unter dem Hinweis, dass ca. 25 günstige Bedingungen vorherrschen müssen, sprach das PWC in einer vorläufigen Stellungnahme von sehr ambitionierten Annahmen des Konzeptes, was im Klartext heißt, dass es zum Scheitern verurteilt ist. Das endgültige Gutachten wird nach wie vor unter Verschluss gehalten und ist nicht einmal dem Krankenhausausschuss bekannt!

Der medizinische Sachverstand kommt aber zu einem anderen Ergebnis: In der Chirurgie Calw kann bisher die Bevölkerung allgemein/ unfallchirurgisch ambulant und stationär grundversorgt werden. Dabei ist sie aber personell von der viszeral-chirurgischen Abteilung Nagold abhängig, was problembehaftet ist. Zusammengehalten wird die chirurgische Abteilung Calw durch einen orthopädischen Chefarzt mit entsprechenden Oberärzten und der Möglichkeit von elektiven Eingriffen. Dabei erfreut sich die Abteilung eines hervorragenden Zuspruchs aus der Bevölkerung. Eine Verlagerung der Orthopädie würde die chirurgische Abteilung in Calw sprengen und die Versorgung der Bevölkerung unmöglich machen. Ebenso ist die Innere Abteilung mit Gastroenterologie und interventioneller Kardiologie gut aufgestellt. Allerdings wird dieser seit Neuestem vom Klinikverbund in Übereinstimmung mit den Krankenkassen untersagt, elektive Katheter-Eingriffe durchzuführen. Damit droht auch dieser Abteilung über das Nichterreichen ausreichender Fallzahlen die Zerstörung. Der Landrat Helmut Riegger hat beachtenswerter Weise durchgesetzt, dass die erfolgreiche Gynäkologie und Geburtshilfe in Calw eine Fortsetzung findet. Jetzt scheint man im Klinikverbund eine Methode gefunden zu haben, um auch dieser Abteilung den Garaus zu machen: Über die Personalpolitik durch Nichtbesetzung freier Stellen.

Sehr geehrter Herr Minister: Die Lage in Calw ist sehr ernst. In Mainhardt haben Sie uns versprochen, sich die Entwicklung der Gesundheitsversorgung im Kreis Calw noch einmal genau anzusehen. Sie haben es u. E. in der Hand, ob eine ausreichende Grundversorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum des Nordschwarzwaldes flächendeckend erhalten bleibt. Das Krankenhaus Calw ist weder ein „geborener Verlustbringer“, der nach Ihrer Ansicht nicht unterstützt werden sollte, noch ist es ein Krankenhaus, das von der Bevölkerung nicht angenommen wird. Im Gegenteil erfüllt das Calwer Krankenhaus die Forderung des Ministerpräsidenten Kretschmann, dass sich die Bevölkerung der Region vor Ort operieren lässt und damit lebendig dokumentiert, dass sie für die Erhaltung des Krankenhauses eintritt. Dieser Erhalt der Calwer Klinik wird auch von Seiten des Spitzenverbandes der GKV in dem von ihm entwickelten Modell des Kliniksimulators eindeutig belegt. Eine solche Entwicklung können Politiker, die sich die gute Versorgung des Ländlichen Raumes auf ihre Fahnen geschrieben haben, nicht außer Acht lassen.

b) Zukünftige Lage

Schon jetzt hat das Kreiskrankenhaus überproportional mit Personalsorgen zu kämpfen. Der Kreißsaal in Calw bleibt immer wieder wegen Engpässen geschlossen. Die vielgerühmte Solidarität innerhalb des Klinikverbunds Südwest bleibt aus. Durch Honorarkräfte wird das Ergebnis immer mehr ins Negative gezogen. Es besteht der Eindruck, dass die Personalverwaltung in Sindelfingen das Krankenhaus in Calw bewusst hängen lässt. Hintergrund könnte sein, dass der Klinikverbund aktiv die Pläne einer Großklinik auf dem Böblinger Flugfeld unterstützt und mithilft, das Calwer Krankenhaus zu einer Portalklinik dieses Großklinikums herunterzustufen. Unserer Meinung nach muss hier die Landesregierung, insbesondere die Ministerien für Gesundheit und für den Ländlichen Raum regulierend eingreifen.

Das Zentrum für Psychiatrie in Calw mit 437 Betten macht einen Anspruch auf 4 Intensivbetten geltend. Wie will man denn dann mit insgesamt 4 Intensivbetten auskommen? Unter dem Gesichtspunkt der völlig insuffizienten Planung wäre es für die Landesregierung empfehlenswert, doch noch — aus Kostengründen — über einen Standortwechsel des neuen Akutkrankenhauses auf das Gelände der bestehenden Landesklinik Nordschwarzwald nachzudenken. Für den Bereich Schömberg wäre es ebenfalls eine bessere Anbindung und ein eigener Notarztstandort würde aus der Diskussion genommen. Für die Anbindung der verstreut lebenden Menschen im Calwer Wald wäre es ohnehin ein Gewinn.

Es gibt aber eine noch bessere Alternative für einen Krankenhausneubau, nämlich das Gelände unterhalb des bestehenden Krankenhauses, auf dem sich drei Schwesternhäuser und die ehemalige Krankenpflegeschule befinden. Nicht umsonst spekulieren Kreis und Stadt auf den Bau eines neuen Stadtviertels auf diesem Areal. Warum also nicht ein neues, hochmodernes, leistungsfähiges Krankenhaus (mit 180 Betten und mit der Orthopädie) auf dem Gelände, das einem ganzen Stadtviertel Platz bieten soll? Die Vorteile dieser Lösung: Ein stadtnahes Krankenhaus, das wie bisher von beiden Nagoldseiten gleich gut erreichbar ist. Keine Zusatzkosten für die benötigten Grundstücke, die ohnehin größtenteils dem Kreis gehören. Und die medizinische Nachnutzung des alten Krankenhauses bei einem Brückenschlag zwischen Neu– und Altbau: Unterbringung der Verwaltung im Altbau, Erhaltung des Röntgenstandortes, Erhaltung des Therapiezentrums der Physiotherapie, Einrichtung einer Palliativstation, Ausweisung von stationären Kurzzeitpflegebetten und Ansiedlung zusätzlicher Arztpraxen.

Abschließend erlauben wir uns, darauf hinzuweisen, dass das Medizinkonzept 2020 seinen Ausgang in zwei scheindemokratischen Bürgerbeteiligungsprozessen hatte und im weiteren Fortgang durch die wirtschaftlichen Interessen der Region Böblingen (Flugfeld-Klinik) und der Region Nagold (Aufrüstung des Krankenhauses) beeinflusst war.

Dankbar wären wir, wenn Sie sich unter diesen aufgezeigten Aspekten nochmals mit der Entwicklung der Gesundheitsversorgung und der dadurch entstandenen Situation in Calw auseinandersetzen würden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez.                                                     gez.

Dr. med. Ewald Prokein             Dr. med. Eberhard Bantel

stv. Vorsitzender                          stv. Vorsitzender

 

 

Anmerkung der BI:
Wir möchten Sie gerne auf den nachfolgenden Brief in der Rubrik Vereinsmitteilungen an Herrn Minister Hauk aufmerksam machen.

Geschrieben am 20.09.2017

Brief an Herrn Hauk, MdL am 19.9.2017

Sehr geehrter Herr Minister Hauk,

 

bei der Veranstaltung in Mainhardt am 20.4.2017 hatten Vertreter der BI Krankenhaus Calw Sie angesprochen und Sie darauf hingewiesen, dass in der Veranstaltung immer wieder davon gesprochen wurde, dass kleine Krankenhäuser auf Dauer keine Überlebenschance haben.

Gleichzeitig plant man in Calw ein 135-Bettenhaus, in dem man ein bestehendes Haus von annähernd 200 Betten, das für die Versorgung der dort lebenden Bevölkerung sowohl von der Art, als auch von der Größe her unbedingt erforderlich ist, in der Bettenzahl und im Angebot stark reduziert. Die Auswirkungen haben wir Herrn Minister Lucha in einem Brief geschildert (siehe Anhang).

Im Staatsanzeiger war am 9.6.2017 zu lesen, dass das Landwirtschaftsministerium ein Simulationsmodell entwickelt hat, das aufzeigt, welche Veränderungen sich ergeben, wenn ein Angebot im Laufe der Jahre wegfällt. Der Landkreis Calw hat dem bundesweit einzigartigen Projekt als Modellregion gedient. Dafür möchten wir Ihnen danken und hoffen, dass es auch bezüglich der akutstationären medizinischen Grundversorgung im Umfeld von Calw zum Einsatz kommt.

Der Calwer Landrat sagte in dem Artikel: „Mit den Erkenntnissen dieser Studie schaffen wir es, das Versorgungs- und Mobilitätsangebot im Landkreis Calw gezielt zu verbessern…“ Im Modell-Landkreis habe die Erreichbarkeitsanalyse bereits zu greifbaren Ergebnissen geführt.

Wir würden es begrüßen, wenn in einer Studie auch simuliert werden würde, welche Auswirkungen der Wegfall des medizinischen Grundversorgers in Calw haben würde. Leider haben wir Grund zur Sorge, dass es in absehbarer Zeit keine medizinische Grundversorgung mehr geben wird, wenn, wie geplant, an der Umsetzung des Medizinkonzepts 2020 in Calw festgehalten werden sollte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

gez.                                                    gez.

 

Dr. med. Ewald Prokein                    Dr. med. Eberhard Bantel

stv. Vorsitzender                                stv. Vorsitzender

Geschrieben am 06.02.2017

Antwortschreiben von Landrat Riegger vom 1.2.2017

Sehr geehrter Herr Dr. Roth, sehr geehrte Mitglieder des Vereins pro Krankenhaus Calw und Nagold e.V.,

 

in Ihrem offenen Brief, den Sie ja auch den Medien zur Verfügung gestellt hatten, kündigen Sie an, einige aus Ihrer Sicht neuen Erkenntnisse in Bezug auf die Medizinkonzeption 2020 in einem Gespräch erörtern zu wollen. Einem solchen Gespräch stehe ich offen gegenüber. Erlauben Sie mir allerdings im Vorfeld einige Aspekte Ihres Schreibens bereits heute kurz aufzugreifen.

 

Der von Ihnen angesprochene GKV-Kliniksimulator bringt aus unserer Sicht sowie in der Einschätzung von Krankenhausexperten, wie beispielsweise der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), keinerlei neuen Impulse in die Debatte ein. Der Internetsimulator untermauert lediglich die Unabdingbarkeit der beiden Krankenhausstandorte in unserem Landkreis, sowohl Nagold als auch Calw. Damit kommt der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2016 zum gleichen Schluss, den der Kreistag bereits im Dezember 2013 gezogen hatte, nämlich den dauerhaften Erhalt einer Zwei-Stand orte-Struktur für die zukünftige stationäre Gesundheitsversorgung im Land kreis Calw. Wir sind daher nach wie vor der festen Überzeugung, dass die seit Jahren in Gang befindliche Fortentwicklung und Konsolidierung unserer Krankenhausstrukturen auch zukünftig von Menschen mit fundiertem Fachwissen und persönlichem Einschätzungsvermögen verantwortungsvoll vorangebracht werden sollte, und nicht von Maschinen mit statisch hinterlegten Logarithmen.

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Geschrieben am 06.02.2017

Antwortschreiben von Minister Lucha vom 16.1.2017

Kreisklinikum Calw-Nagold

 

Sehr geehrter Herr Dr. Roth,

 

für Ihr Schreiben vom 8. Dezember 2016 danke ich Ihnen.

Das Kreisklinikum Calw-Nagold ist als einheitliches Krankenhaus im Krankenhausplan ausgewiesen, d.h. als ein Krankenhaus mit zwei Standorten. Diese Ausweisung ermöglicht es dem Krankenhaus, mit den Kostenträgern ein Budget für beide Standorte zu vereinbaren. Gleichzeitig ist Voraussetzung für ein einheitliches Krankenhaus, dass an den einzelnen Standorten medizinische Schwerpunkte gebildet werden. Dies entspricht dem krankenhausplanerischen Ziel, dass unwirtschaftliche Doppelvorhaltungen vermieden werden sollen. Eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Krankenhausleistungen muss dabei stets sichergestellt sein. Dies ist im Landkreis CaIw mit den beiden Standorten in Calw und in Nagold der Fall.

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Geschrieben am 06.02.2017

Antwortschreiben von Minister Hauk vom 13.1.2017

Medizinische Versorgung im Ländlichen Raum (Landkreis Calw)

 

Sehr geehrter Herr Dr. Roth,

 

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 8. Dezember 2016, in dessen Anlage Sie mir Ihr Schreiben an Herrn Minister Manfred Lucha MdL übermittelt haben.

 

Die Sicherstellung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung hat für die Landesregierung von Baden-Württemberg einen besonderen Stellenwert. Daher starten wir im neu eingerichteten Kabinettsausschuss Ländlicher Raum thematisch neben dem Bereich Schule und Bildung auch mit einer interministeriellen Arbeitsgruppe zu Gesundheit und Pflege. So soll mit dem Kabinettsausschuss in Zusammenarbeit aller Fachressorts der Landesregierung von Baden-Württemberg gezielt und effektiv die Zukunftsfähigkeit des Ländlichen Raumes gefördert werden.

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Geschrieben am 02.01.2017

Protokoll über die Mitgliederversammlung

Protokoll über die Mitgliederversammlung des Vereins
Pro Krankenhäuser Calw und Nagold e.V.

am 4.11.2016 » weiterlesen